Andrássy-Allee

Andrássy-Allee

Alle großen Städte haben ihre ikonischen Straßen, Alleen oder Boulevards, die wie Hauptschlagadern das Lebenselixier der Stadt pumpen und stets von Handel, Geschäftigkeit und anderen Aktivitäten belebt sind. Ähnlich wie die Regent Street in London, die 5th Avenue in New York oder auch die Champs-Élysées in Paris, hat Budapest seine eigene Andrássy-Allee – eine lange Straße, die ein Synonym für Eleganz und Klasse ist und sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Die Allee befindet sich in der belebteren Pester Hälfte der Stadt und verbindet auf einer mehr oder weniger geraden Strecke von zweieinhalb Kilometern den Heldenplatz im Nordosten mit dem Erzsébet-Platz im Stadtzentrum. Den UNESCO-Status erhielt sie im Jahr 2002 für die wunderschönen Gebäude der Neorenaissance, die die Allee säumen, darunter so beeindruckende Bauwerke wie die Ungarische Universität für Bildende Künste, die Staatsoper und das Zoltán-Kodály-Gedenkmuseum. Die von Bäumen gesäumte Allee lädt jene, die ein paar Stunden Zeit erübrigen können, zu einem sehr angenehmen Stadtbummel ein.

Der Bau der Allee begann 1872, die Einweihung erfolgte 1876. Viele der Gebäude und Paläste wurden von gefeierten Architekten wie Miklós Ybl entworfen, und die Bauten wurden schnell bei der wohlhabenden ungarischen Elite beliebt. Der ursprüngliche Name war Andrássy Sugárút (das zweite Wort bedeutet im Ungarischen Allee), benannt nach dem ehemaligen Ministerpräsidenten Gyula Andrássy, der das Projekt von Anfang an unterstützte. Später, im Jahr 1950, wurde sie nach einem gewissen Egomanen des 20. Jahrhunderts in Sztálin út (Stalinstraße) umbenannt. 1956 wurde sie zur Magyar Ifjúság útja (Allee der ungarischen Jugend) und im darauffolgenden Jahr zur Népköztársaság út (Straße der Volksrepublik). Schließlich wurde 1990, nachdem die Kommunisten endgültig abgezogen waren, der ursprüngliche Name wiederhergestellt.

Im Zentrum ist die Allee belebter; vom Erzsébet-Platz bis zum Oktogon ist sie eher kommerziell geprägt, mit vielen Boutiquen bekannter Marken, Restaurants und Cafés. Hinter dem Oktogon wird sie wohnlicher, gesäumt von Büros und Bürogebäuden. Für diejenigen, die zu Fuß unterwegs sind: Die Millennium-U-Bahn verläuft unterirdisch entlang der gesamten Länge der Allee. Und für die Gäste im Budapest Beer Bus: Halten wir kurz inne und genießen den Hauch von Klasse, den die Andrássy bietet, bevor wir sehen, wohin uns die Biertour als Nächstes führt!

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um unseren Datenverkehr zu analysieren und das Nutzererlebnis zu verbessern. Wir teilen auch Informationen über Ihre Nutzung unserer Website mit unseren Partnern für Werbung und Analysen. Um diese Website weiterhin zu nutzen, akzeptieren Sie bitte unsere Verwendung von Cookies. Unsere Datenschutzrichtlinie